Typo3 - Technik

An dieser Stelle zeigen wir Ihnen gesondert die Systemvoraussetzungen, Sicherheitsvorkehrungen und die Grenzen von Typo3 aufzeigen. Sollte Ihnen die Ausführungen zu technisch erscheinen so sind wir gerne bereit, Ihnen diese mündlich, verkürzt und vereinfacht zusammenzufassen.

Typo3 bietet einen aussergewöhlichen grossen Leistungssumfang, der auch teure Content Management Systeme hinter sich lässt, wie auch die Fachwelt feststellt.

Eckdaten

Hersteller

Kasper Skårhøj Curby Soft, København

Serverplattform

Linux, Unix, Sun, Windows NT, 2000

Clientplattform

Beliebig. Über Browser bedienbar.

Webserver

Apache, Microsoft IIS, Sun iPlanet

Eingesetzte Datenbank

MySQL für den Kern.

Eigene Applikationen

Für eigene Applikationen besteht keine Beschränkung.

Eingesetzte Middleware

PHP

Zugriffsverwaltung

Gruppen, Rollen und Rechte sind frei definierbar

Publishingprinzip

Live Server

Workflow management

Alle Projektmitglieder, Redakteure oder Administratoren, können Ihrer Aufgabe entsprechend, aber unabhängig vom Standort eingebunden werden.

Zur internen Projektkommunikation steht ein Kommunikationstool zur Verfügung. Publishingprozesse können individuell zugeteilt werden.

Anwendungsschwerpunkte: Typo3 als Basisapplikation ist so angelegt, das ausgefallene Anforderungen über die Pluginschnittstelle oder als Modul hinzugefügt werden können.

Zusatztools

GD Lib ab Version 1.62, Freetype mit TTF Unterstützung, ImageMagick 4.2.9 mit optionalem LZW Support, Mehrsprachigkeit, Zuverlässige Updatezyklen, Intuitiv zu bedienende Oberfläche, Zeitversetztes Publizieren und vieles mehr...

Sicherheit

Benutzerauthentifizierung

Sowohl das Front- als auch das Backend von Typo3 sind durch eine leistungsstarke Benutzerverwaltung geschützt. Jeder Mitarbeiter bekommt seinen eigenen passwort-geschützten Zugang zum CMS. Mehrere Benutzer lassen sich zur übersichtlicheren Verwaltung in Gruppen zusammenfassen. Diese lassen sich durch einen passwort-geschützten Zugang zur Webpräsenz oder einzelnen Webseiten effektiv kontrollieren. Jeder kann also nur Das sehen und bearbeiten, was der Administrator zulässt.

IP Filtering

Ein wesentlicher Beitrag zur Absicherung der Internetpräsenz ist das in Typo3 integrierte IP-Filtering. Durch die Definition einer oder mehrerer IP-Adressen lässt sich sicherstellen, dass der Zugriff auf den Bearbeitungsmodus des Redaktionssystems nur von bestimmten Rechnern, z.B. des Intranets aus möglich ist. Dies ist ein besonders effektiver Schutz vor unautorisierten Manipulationen der veröffentlichen Daten.

detaillierte LogFiles

Typo3 protokolliert ausführlich erfolgte Logins oder fehlgeschlagene Loginversuche. Außerdem werden alle Eintragungen, Änderungen und Updates erfasst. Mit differenzierten Filtern lassen sich diese Informationen systematisch z.B. nach Zeit, Benutzer oder Aktion sortiert auswerten.

Benötigte Soft- und Hardware

Neben dem Schutz der Server durch eine Firewall und den üblichen State-of-the-art-Strategien, bringt Typo3 systemintern eine ganze Reihe von Sicherheitsfunktionen mit sich, die unerlaubten Zugriff effektiv verhindern.

Grenzen

Keine Grenzen

Typo3 kennt fast keine interne Begrenzungen. Alle nötigen Datenbankindizes sind hinreichend groß dimensioniert worden. Aber selbst wenn die vorhandenen Indizes nicht mehr ausreichen sollen, können sie fast ohne jeden Aufwand vergrößert werden. Die theoretische Höchstgrenze liegt ohne Anpassung bei annähernd 5 Milliarden Inhaltskomponenten, bei nachträglicher Anpassung weit über 10.000 Billionen Inhaltskomponenten, die Typo3 verwalten kann. Aber auch dieses Limit ist von der Datenbank gesetzt, nicht von Typo3.

Komfortable Lastanpassung

Es kann bei einer sehr umfangreichen Webpräsenz zu Geschwindigkeitseinbrüchen im Backend von Typo3 kommen. Aber auch hier haben die Entwickler Vorsorge getroffen. So lassen sich nicht benutzte Teile der Webpräsenz einfach ausblenden. So lässt sich die Datenmenge für das Backend erheblich reduzieren - trotzdem lassen sich die ausgeblendeten Teile weiterhin, wenn auch mit etwas weniger Komfort, bearbeiten. Das Ausblenden von Teilen der Webpräsenz sowie das erneute Freischalten lassen sich mit einem simplen Mausklick durchführen.

Datenbank Cluster Einige Grenzen werden aber durch verschiedene andere Komponenten verursacht. So kann zum Beispiel der benötigte mySQL-Server nicht unbegrenzt Daten speichern.

Die Lösung dieses Problems liegt im sogenannten Clustering der Datenbank. Hierbei wird ein mySQL-Server für Ihre eigentliche Arbeit an der Webpräsenz genutzt. Dieser Server wird aber auf eine größere Anzahl weiterer Server gespiegelt. Diese zusätzlichen Server dienen nur der Abfrage von Datenbeständen und somit der Generierung der Webseite. Wenn die Leistung für Ihre Webpräsenz nicht mehr ausreicht, werden einfach zusätzliche gespiegelte Server in Betrieb genommen.

Load-Balancing

Ein weiteres Problem ist die benutzte Hardware an sich: sofern die Webpräsenz sehr umfangreich ist und sehr viele Seitenaufrufe verzeichnet, kann die verwendete Hardware schnell an ihre Grenzen stossen.

Natürlich kann diesem Problem durch eine bessere Hardware-Ausstattung begegnet werden. Bei größeren Projekten ist aber auch hier das Clustering die bessere Alternative. Ein Hauptserver verteilt die eingehenden Webseiteanfragen auf mehrere Webserver (Load-Balacing), denen eventuell eigene, gespiegelte Datenbank-Server zur Verfügung stehen (siehe oben). Auch hier lässt sich die zur Verfügung stehende Leistung sehr gut skalieren. Sofern die Leistung nicht mehr ausreicht, wird einfach dem Cluster ein zusätzlicher Webserver hinzugefügt.

Voraussetzungen

Webserver

beliebig.
Wir empfehlen Apache oder Microsoft IIS unter Windows oder Apache unter Linux.

Datenbank

MySQL ab Version 3.29+

MiddleWare

PHP ab Version 4+

Zusatztools

- GD Lib ab Version 1.62 mit Freetype
- ImageMagick 4.2.9 mit optionalem LZW Support
- ImageMagick 5.2.3

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